Pflegende Angehörige - der größte Pflegedienst Deutschlands

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Dorfgespräch mit Prof. Manfred Borutta.

 

 

Mit der älter werdenden Gesellschaft kommen zwei Herausforderung auf uns zu, die Einsamkeit und die Pflegebedürftigkeit. Beide Themen haben miteinander zu tun.

Mit der älter werdenden Gesellschaft kommen zwei Herausforderung auf uns zu, die Einsamkeit und die Pflegebedürftigkeit. Beide Themen haben miteinander zu tun. Und Prof. Dr. Manfred Borutta, ein Pflegewissenschaftler aus und mit Leidenschaft, beschäftigt sich damit seit vielen Jahren. Er ist Gast beim nächsten Dorfgespräch am 11. Juni in Roetgen.
Alleine sein kann schön sein, wenn man es kann, aber nicht muss. Aber viele ältere Menschen haben sich das Alleinsein nicht ausgesucht. Manfred Borutta erklärt, was aus dem Alleinsein und dem Allein leben im Alter folgt. Einsamkeit ist das eine, auf Hilfe durch Dritte angewiesen sein das andere. Unterstützung im Alltag und Pflege wird vielfach von Angehörigen erbracht, meistens von Frauen, die selber nicht mehr ganz jung sind. Die Belastung ist enorm. Borutta nennt die pflegenden Angehörigen den „größten Pflegedienst Deutschlands.“ Er sagt: „Wir glauben, wir seien der Nabel der Welt. Aber in der Pflege sind wir ein Entwicklungsland und wollen das nicht wahrhaben.“
Wie läuft es in anderen Ländern? Wie können pflegende Angehörige entlastet werden? Und wie begegnen wir der Einsamkeit? Wir dürfen gespannt sein, welche Gedanken Manfred Borutta sich dazu gemacht hat. Für Fragen und Diskussionen steht er gerne zur Verfügung.
Das Dorfgespräch findet statt am 11. Juni 2926, 19.30 Uhr im Grünen Zentrum Nordeifel, Hauptstr. 35 in Roetgen. Alle interessierten Menschen sind herzlich eingeladen.

 

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